Folge 24: EmpCo-Richtlinie – Wie Unternehmen glaubwürdig kommunizieren

Shownotes

In dieser Folge

In dieser Episode von Sustainable ImpACT spricht Maximilian Augustin mit Gabriela Maria Straka, Vorstandsmitglied von respACT, Kommunikationsexpertin und langjährige Vordenkerin im Bereich Nachhaltigkeit, ESG und Unternehmensverantwortung, über die Auswirkungen der neuen Empowering Consumers Directive (EmpCo) auf die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen.

Ab dem 27. September 2026 gelten europaweit neue Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Die Richtlinie markiert einen Wendepunkt für Unternehmen und stellt viele bisher etablierte Kommunikationspraktiken auf den Prüfstand. Gemeinsam diskutieren wir, warum Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ künftig deutlich kritischer bewertet werden und weshalb die Nachweisbarkeit von Aussagen zur zentralen Voraussetzung glaubwürdiger Kommunikation wird.

Gabriela-Maria Straka erklärt, welche Herausforderungen die neuen Anforderungen für Marketing-, Kommunikations-, Nachhaltigkeits- und Compliance-Teams mit sich bringen und welche Fehler Unternehmen derzeit besonders häufig machen. Gleichzeitig zeigt sie auf, warum die EmpCo-Richtlinie nicht nur eine regulatorische Hürde darstellt, sondern auch eine Chance für mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Im Gespräch geht es außerdem um die Gefahr von Green Hushing, die Rolle von Zertifizierungen und externen Prüfungen sowie die Frage, wie Unternehmen künftig wirksam über Nachhaltigkeit kommunizieren können, ohne dabei rechtliche Risiken einzugehen.

Eine Folge für alle, die Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizieren, regulatorische Entwicklungen frühzeitig verstehen und ihre Organisation fit für die Zukunft der ESG-Kommunikation machen möchten.

Zu Gast

Gabriela-Maria Straka – Vorstandsmitglied respACT, Nachhaltigkeits- und Kommunikationsexpertin

Themen dieser Episode Einstieg & Rolle bei respACT

• Vorstellung von Gabriela-Maria Straka und ihren aktuellen Tätigkeiten • Aufgaben und Schwerpunkte als Vorstandsmitglied von respACT • Nachhaltigkeit, ESG und Kommunikation als zentrale Handlungsfelder

Die EmpCo-Richtlinie verstehen

• Was sich mit der Empowering Consumers Directive verändert • Warum die Richtlinie als Wendepunkt für Nachhaltigkeitskommunikation gilt • Relevanz der neuen Vorgaben für Unternehmen aller Branchen

Green Claims auf dem Prüfstand

• Warum Begriffe wie „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ kritischer bewertet werden • Anforderungen an die Nachweisbarkeit von Nachhaltigkeitsaussagen • Häufige Fehler in der Unternehmenskommunikation

Auswirkungen auf die Unternehmenspraxis

• Konsequenzen für Marketing-, Kommunikations- und Nachhaltigkeitsteams • Warum die Richtlinie auch Management, Recht und Compliance betrifft • Notwendige Prozesse und interne Abstimmungen

Vertrauen als Wettbewerbsvorteil

• Glaubwürdigkeit statt Perfektion in der Nachhaltigkeitskommunikation • Die Bedeutung von Transparenz und nachvollziehbaren Aussagen • Rolle von Zertifizierungen, Standards und externer Prüfung

Green Hushing und neue Herausforderungen

• Warum Unternehmen zunehmend vorsichtiger kommunizieren • Risiken des Schweigens über Nachhaltigkeitsleistungen • Wege zu einer ausgewogenen und rechtssicheren Kommunikation

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

• Die wichtigsten Schritte zur Vorbereitung auf die neuen Anforderungen • Aufbau belastbarer Nachweise und Kommunikationsprozesse • Strategische Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Nachhaltigkeitskommunikation

Ausblick auf die Zukunft der ESG-Kommunikation

• Erwartete Entwicklungen in den kommenden Jahren • Die wachsende Bedeutung von Transparenz und Vertrauen • Chancen für Unternehmen, sich positiv zu positionieren

Erwähnt in der Folge

• Gabriela-Maria Straka • respACT • Empowering Consumers Directive (EmpCo) • Nachhaltigkeitskommunikation • ESG • Green Claims • Greenwashing • Green Hushing • Compliance & Governance • Transparenz und Vertrauen

Produktion Quartier 9 Studios

Unterstützt durch unseren Medienpartner BUSINESSART – das Wirtschaftsmagazin für Nachhaltigkeit, Innovation und Transformation

Berichtet über aktuelle Entwicklungen, erfolgreiche Konzepte, inspirierende Projekte und nachhaltige Gestalter*innen aus Wirtschaft, Gemeinden und Organisationen. www.businessart.at

Über den Podcast Sustainable ImpACT erscheint jeden Mittwoch und gibt Unternehmen sowie Nachhaltigkeitsvorreiter*innen eine Bühne, um zu zeigen, wie verantwortungsvolles Wirtschaften in der Praxis funktioniert.

Mehr zu respACT Website: https://www.respact.at LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/respact-at

Abonnieren & nichts verpassen Jetzt Sustainable ImpACT abonnieren und jeden Mittwoch neue Impulse für nachhaltiges Wirtschaften erhalten.

Transkript anzeigen

00:00:10: Mit der Empowering Consumer Directive gelten ab dem siebenswanzigsten September strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikationen.

00:00:18: Was das genau wie Unternehmen bedeutet, auf was wir sich einstellen müssen?

00:00:21: Das erfahren wir heute in einer neuen Folge von Sustainable Impact – dem Podcast von Respect Austrian Business Council for Sustainable Development.

00:00:27: Mein Name ist Max Augsinn und ich freue mich ganz herzlich, dass ihr wieder mit dabei seid!

00:00:31: Zum heutigen Thema spreche ich nicht alleine.

00:00:33: Ich habe heute einen Experten eingeladen, in der ich mich dazu unterhalten werde.

00:00:36: Sie ist unter anderem Chefredakteurin beim MANS im Ressort Nachhaltigkeit im Unternehmen mehrfach primierte Unternehmensprecherin im Respekt-Vorstand und Landeskollektoren für Oberösterreich und das ist Gabriele Maria Stracker.

00:00:47: Hallo, Gabriele!

00:00:48: Ja herzlichen Dank für die Einladung.

00:00:50: Sehr gerne, freut mich sehr, dass du da bist.

00:00:52: Jetzt habe ich ja kurz schon angeschnitten deine Biografie aber dennoch stelle ich doch mal kurz vor was deine Funktion bei Respect aus dem bürokratischen Währlegang einfach durch die Tür ein bisschen etwas über dich erfahren.

00:01:01: Ja, sehr gerne.

00:01:02: Mein Name ist Gabriele Maria Stragge.

00:01:04: ich bin seit Jahrzehnten in leitenden Funktionen der international und nationalen Industrie tätig für Nachhaltigkeit und Kommunikation und damit auch die Transformation der Wirtschaft.

00:01:15: Und darüber hinaus bin ich auch Universitätslektorin für diese Themen und auch mehrfache Beirätin und ich zertifiziere auch nämlich die Kollegen und auch für ISG, also die klassischen Nachhaltigkeitsthemen.

00:01:35: Darüber hinaus bin ich Chefredakteurin für Nachhaltigkeit in Unternehmen kurz genannt NEW weil es wirklich neu ist.

00:01:42: Und hier haben wir eine Wissensplattform aufgebaut, die sich mit dem Thema ISG-Kreislaufwirtschaft nachhaltigt für Unternehmen intensiv und vor allem rechtssicher beschäftigt.

00:01:55: Also du bringst dir ein sehr großes Wissen mit.

00:01:57: Man merkt man vor allem auch aus der Praxis, aus der Theorie natürlich.

00:01:59: das ist sehr wichtig!

00:02:00: Jetzt habe ich ja im Intro schon angesprochen diese Empowering Consumers Directive MQ-Richtlinie – man hört es ja immer wieder.

00:02:07: Die gibt es jetzt aktuell, ja?

00:02:10: Warum beschäftigst du dich auch damit aktuell?

00:02:12: wie passt das auch zu deinem Schaffen bisher und warum ist das Thema jetzt auch gerade besonders so

00:02:16: relevant?!

00:02:17: Im Laufe meiner Berufsiare habe ich bemerkt, wie wichtig es ist sich auch mit dem Konsequenzen des Handels und das Tunz zu beschäftigen.

00:02:26: In der Rolle des Vorstands musste ich oft sehr rasch Entscheidungen treffen und hier ist es besonders relevant gerade im Kapitalmarkt auch zu achten auf die Investoren, auf die Stakeholder und selbstverständlich auch welche Konseqenzen habe ich in der Umwelt und auch natürlich geschäftlich erfolgreich zu sein.

00:02:43: Das war immer eine Grundbedingung, und Nachhaltigkeit hat bei mir niemals gestartet beim Bericht.

00:02:49: Der Bericht ist relevant, das ist wichtig.

00:02:52: Das geht aber nebenbei mit.

00:02:53: Meine Qualleistungen waren eigentlich die Pionierarbeiten raus in den Markt, in die Märkte sozusagen international hinein dort wo geforscht wird, entwickelt wird, dort wo exportiert wird – auch bei Respekt bin ich ja nicht umsonst im Vorstand vor allem für Oberösterreich, ein Industrieland das ich liebe.

00:03:13: Das viele Möglichkeiten bietet und daher ist es für mich eben relevant in die Praxis zu gehen, Pionier beizuleisten im Bereich Decarbonisierung Energie aber auch bei sozialen Standards Und hierfür habe ich ja auch Ziegpreise Auszeichnungen bekommen noch die ersten sogar nach Österreich geholt von der United Nations Klimakonferenz Aber auch vom Energy Globe und auch vom European Sustainability Award.

00:03:37: Warum sind die relevant?

00:03:39: Weil diese Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsprojekte nicht nur in Österreich entstanden sind, sondern sie waren skalierungsfähig.

00:03:46: Das heißt Sie sehen den anderen Märkten genauso effizient und auch ökonomisch als auch öko- logisch sinnvoll.

00:03:55: Nachhaltigkeit wird jetzt immer mehr zum Compliance-Thema.

00:03:59: Es geht um Rechtssicherheit, es geht auch darum so wie Qualität, Datenschutz und Service dass es eine Art integriter Bestandteil eines Businessplans wird und einer Unternehmensstrategie und das ist grundsätzlich ein sehr... gesunde Entwicklung.

00:04:15: Weil Nachhaltigkeit mache ich nicht alleine, das mache ich immer intim, immer interdisziplinär je nachdem in welcher Brauschicht bin.

00:04:24: es muss von Rohstoffen anfang bis zum Ende durchdacht sein und betrifft daher alle Abteilungen die Produktion Dienstleistungen den Einkauf dem Verkauf und natürlich auch eine Rechtsabteilung und Kommunikationsabteilungen.

00:04:40: richtig genau Und ich glaube, das ist auch ein gutes Stichwort auf diese Kommunikationsabteilung, wo ja die Empowering-Consumers Directive auch stark hingeht.

00:04:47: Jetzt hört man den Begriff jetzt schon so oft – Empgorichtlinie etc….

00:04:51: Ist es etwas Neues?

00:04:53: Quasi fragt du sich wieder was hat sich die EU da schon wieder einfallen lassen und was gibt es da Berichte darüber?

00:04:58: vielleicht wissen doch gar nicht viele was er eigentlich damit Aufsicht hat oder was einen erwartet auch damit.

00:05:05: Diese U-Richtlinie heißt Empower Consumer Directives.

00:05:09: Sie ist natürlich jetzt besonders zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten gedacht, genau genommen heißt sie auch Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel durch besseren Schutz gegen unlautere Praktiken und durch bessere Information.

00:05:25: Und da sehen wir da schon sehr viel drinnen.

00:05:27: ich muss es nicht neu erfinden die uhr hat hier zwei Richtlinien aufgemacht.

00:05:34: im Einsatz sind seit Jahren und erfolgreiche Durchsetzungsmechanismen haben.

00:05:39: Das eine ist die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken aus dem Jahre zwei Jahrzehnte und die zweite Richtlinien, die Verbraucherrechte-Linie, der Richtlinie von Zwei Jahrzehn Elf.

00:05:50: Diese zwei Richtlinen sind sozusagen ja schon da, sie sind stark durchsetzungfähig und sie ergänzen das Lauterkeits- und Verbraucherrecht noch stärker.

00:06:00: Und das ist eigentlich jetzt zugunsten der Konsumentinnen und Konsumenten, weil Sie haben mehr Sicherheit, mehr Klarheit – und das ist auch Teil des umfassenden European Green Deal, der bereits beschlossen worden ist.

00:06:17: Strategien ab und natürlich auch, wie sie in den Markt hineingehen.

00:06:22: Wie Sie auftreten?

00:06:23: Welche Aussagen Sie treffen können und welche nicht?

00:06:27: Was kommt denn da jetzt auf Unternehmen noch ein bisschen zu?

00:06:30: Was muss man sich da jetzt auch einstellen und sagen, welchen mag ich aber sagen dürfen Sie trätigen was für Begriffe die vielleicht auch nicht verwendet werden sollen wenn ich jetzt Unternehmer bin.

00:06:38: Davor muss ich jetzt achten, in der Praxis jetzt schon.

00:06:41: schnell gesagt.

00:06:41: Genau

00:06:42: genommen ist es erst seit dem Jahr zum nächsten März im Jahr ja schon gültig.

00:06:46: nur die Anwendbarkeit ist jetzt auf dem sieben und zwanzigsten September gelegt.

00:06:51: Und ab da ist das sozusagen dann relevant.

00:06:55: Auf was muss man aufpassen?

00:06:57: Wie oft wurde gesagt Bio-, CO²-neutral, Klimaneutral oder sogar CO² positiv – alles habe ich schon gehört!

00:07:06: Stimmt das oder stimmt das nicht?

00:07:08: Da muss man eigentlich sehr, sehr aufpassen.

00:07:11: Weil die Begriffe sehr genau und sehr selektiv sein müssen.

00:07:16: Das heißt nur mit umweltfreundlich und mit pauschalen Grünern, Mäntelchen, Maschern darf man nicht mehr werden!

00:07:26: Warum werden diese Begriffe auch so kritisch betrachtet?

00:07:29: mit dieser EMCO und der Anwäberkarte ab September, wenn du sagst Begriff wie umweltfreundlich?

00:07:34: Wie nachhaltig?

00:07:35: Wie klimaneutral?

00:07:36: Das sind ja alles Sachen die klingen zwar positiv im ersten Sinne aber sehen Sie das wirklich nachbar ist oder belegbar sind kann man damit nicht überprüfen.

00:07:44: Wie sollte, wie soll das die EMCO ändern?

00:07:47: In einem Wort.

00:07:47: Wenn es nicht stimmt dann darf es auch nicht verwendet werden.

00:07:51: und wir haben hier dieses spannende Beispiel wobei ist übrigens auch für soziale Merkmale gilt also nicht nur für CO²-Neutral und Klima.

00:08:00: Es ist wirklich umfassend.

00:08:02: Stichwort Gleichberechtigung Qualität und Gerechtigung am Arbeitsplatz.

00:08:06: diese sozialen Merkwalen sind genauso enthalten in der EMCO.

00:08:10: aber wer kennt nicht das Beispiel?

00:08:12: heute gibt's CO² neutrales Bier zum kaufen oder hundert Prozent CO²-Nutral.

00:08:18: Und hier gibt es ja bereits ein Urteil vom Landesgericht Linz, das schon etwas länger zurückliegt und jetzt auch im Präzidenzfall ist.

00:08:26: Das heißt richtungsweise für alle anderen Ähnlichen Fälle genauso CO²-neutral gebrautes Bier gibt es so nicht.

00:08:34: Man muss es spezifizieren, man muss jetzt genau sagen wie viel von dem Produktionsprozess ist CO² neutral?

00:08:41: Zum Beispiel neunzig Prozent oder achtzig Prozent.

00:08:44: aber diesen Prozentsatz muss ich auch nachweisen können.

00:08:47: in der Regel funktioniert das auch weil sie im Nachhaltigkeitsbericht drinnen stehen.

00:08:51: also so tragisch ist das nicht.

00:08:53: was aber relevant ist dass es in der Werbung genauso ergänzt werden muss.

00:08:58: Das heißt, diese kurze Werbung geht nicht mehr.

00:09:00: Ich muss spezifizieren in diesen Werbeklaim wie viel Prozent und dann auch, wie ich das gemacht habe zum Beispiel ohne Berücksichtigung der vorgelagerten Wertschöpfungskette?

00:09:12: Das muss wirklich so dort stehen!

00:09:15: Bei Bier wird auch, da baue ich eine Melzerie.

00:09:17: Es ist sehr energieintensiv.

00:09:19: Das kann gar nicht CO²-Neutral sein und wenn ich es spezifisch und selektiv bewerbe in dieser Form dann ist es in Ordnung.

00:09:28: was neu ist um das man unbedingt erwähnen muss ist die Kompensation.

00:09:32: einmal ist hundert Prozent CO² neutral dies oder das von den Hundert Prozent werden noch besonders ausgelobt.

00:09:38: Aufs Produkt bezogen geht es nicht mehr zu bewerben.

00:09:41: Das heißt, ich kann Kompensationen und Zertifikate machen.

00:09:45: Ich kann sie kaufen – das darf ich!

00:09:48: Aber ich darf's nicht mehr aufs Produktbezogen bewerden.

00:09:50: Und ich muss es auch transparent machen.

00:09:52: Und ein QR-Code da irgendwo links hinten gilt nicht?

00:09:57: Es muss wirklich….

00:09:58: Wir haben vorher vom Konsumentenschutz gesprochen.

00:10:00: Es muss für einen Konsumentin ganz klar deutlich sein... woher diese Kompensation kommt und welcher Teil es ist.

00:10:10: Was sind denn auch so Fehler, die dir schon aufgefallen sind in der Nachhaltekurskommunikation, die schon gemacht wurden in der Vergangenheit?

00:10:16: Die einfach jetzt nicht mehr möglich sein werden durch diese neue Richtlinie?

00:10:20: Ja viele Menschen blicken gerne in die Zukunft und sagen da nicht bin... CO²-neutral bis zu zwanzigdreißig, der andere sagt bis fünfundzwanzig oder bis vierzig.

00:10:29: Und manche sagen sogar hey ich bin CO² positiv!

00:10:33: Ja also das ist auch so eine Sache wenn mein jemand jetzt zwanzigg dreißig sagt Ich Bin CO² neutral mit meiner Produktion oder mit meiner Dienstleistung.

00:10:43: beides gilt ja hier.

00:10:44: dann ist es auch wirklich nachweisbar zu machen Mit Milestones Meilensteine, Messbarkeit, Vergleichbarkeit.

00:10:52: Und ich muss es wirklich transparent vorlegen und ein Sachverständiger muss es prüfen und

00:10:59: freigeben.".

00:11:00: Das klingt jetzt auch so bürokratisch, ist es aber nicht.

00:11:03: Denn alle Unternehmen, die meisten haben einen Nachhaltigkeitsbericht und dann habe ich einen Klimaplan der Bestandteil ist, lege ich diesen Klima-Plan vor und kann sozusagen hier zeigen dass ich CO² neutral bin.

00:11:15: in dieser Zeitleiste, ist das schon wieder erledigt?

00:11:18: Und ich muss es auch nicht doppelt oder sogar dreifach beweisen oder bewerkstelligen, ist nicht notwendig.

00:11:27: Wir sehen auch viele diese MQ-Rechlinien aus Wendepunkten in der Nachhaltigkeitskommunikation, das wir vorher schon angesprochen haben.

00:11:33: Was man jetzt schnelle Aussagen noch tätigen darf, das gehört nicht mehr, sondern du musst das nachbrüßbar belegen können und auch der Konsument muss irgendwie das verstehen, dass es so ist.

00:11:41: Jetzt weiß man in der Marketingkomponikation das vieles auf kurze knappe Slogans heruntergebrochen wird

00:11:46: etc.,

00:11:47: weil mir sowas noch drauf schreibt.

00:11:49: Wie schwierig wird das für die Unternehmen, das erfüllen zu können glaubst du?

00:11:52: Viele, die eben also Produkte schon im Umlauf haben!

00:11:55: Unternehmen, die einen Geschäftsplan machen und haben und bauen dann natürlich auch ihre Fristen.

00:12:00: Daher mache ich mir jetzt grundsätzlich da weniger Sorgen was vielleicht ein Thema ist alle Warn, die ab dem siebenundzwanzigsten neunten in den Verkehr gebracht werden.

00:12:10: Die haben eine Übergangsfrist von drei Jahren zivilrechtlicher Natur.

00:12:14: allerdings gilt das nicht für die Werbung.

00:12:17: Darum sitze ich ja da, also Werbung.

00:12:18: Da brennt jetzt schon der Hut!

00:12:19: Wenn ich jetzt mit einer Kampagne starte bin ich genau mitten drinnen.

00:12:23: Kampagnen sind immer Vorlaufzeiten und es gilt auch nicht für Dienstleistungen.

00:12:27: Also das ist wirklich nur für die Waren, die ab dem siebenundzwanzigsten neunten in den Verkehr gezogen werden.

00:12:34: Okay alles klar was wird sich dann jetzt auch konkret für den Endkonsument oder Endkontament ändern?

00:12:39: In deiner Meinung nach wie würden die das spürbar sein?

00:12:44: Der Endkonsument hat mehr Transparenz, hat mehr Klarheit.

00:12:47: oder ich denke an so Sachen wie zum Beispiel mein Drucker zu Hause blindständig.

00:12:52: Ich muss die Druckerpatrone wechseln.

00:12:55: Stimmt das wirklich?

00:12:56: Ist das wirklich das Verbrauchstatum?

00:12:58: Passt das mit der Haltbarkeit noch oder nicht?

00:13:02: Kann ich auch etwas reparieren bei meinem Drucker?

00:13:04: Also diese Informationen sind wirklich auch einzuhalten und es geht eben in Richtung Kreislaufwirtschaft, von der linearen Wirtschaft in die Kreislafirtschaft.

00:13:13: Und daher sind solche Maßnahmen richtige Angaben der Haltbarkeit, Reparierbarkeit aber auch künftige Umweltleistungen wo ich entsorge richtige Angaben sind dann natürlich sehr wertvoll.

00:13:25: Was man schon sagen muss, dass der Hersteller, Händler und Bewerbetreibende jetzt schon noch erweitete neue Informationspflichten haben.

00:13:34: Also das trifft es natürlich sehr wohl.

00:13:37: Und spezifische Umweltaussagen die les ich auch immer wieder, die sehr konkret sind wie zum Beispiel hundert Prozent für die Herstellung dieser Verpackung verwendeten Energien stammen also neuerbare Quellen Und dann beschreibe ich sogar genau, wie viel Prozent bei welchen Quellen.

00:13:54: das ist auch in Ordnung.

00:13:57: Jetzt hast du es vorher auch schon angesprochen.

00:13:58: jetzt wenn wir ein bisschen wieder zurückkommen auf die Unternehmen selbst Es wird eine sehr viel größere Teamarbeit bedarfen jetzt.

00:14:05: Die Kommunikation wird nicht mehr unabhängig von den Nachhaltigkeitsmanagern oder von der Compliance oder von einer Rechtsabteilung arbeiten können sondern die müssen alle unter den Hut kommen.

00:14:13: Das bedeuten jetzt diese neuen Anforderungen gerade eben für Unternehmen und für die Nachweisbarkeit genau konkret für diese Kommunikationsthemen, die sie dann auch innerhalb des Unternehmens haben?

00:14:24: Die Teams müssen noch mehr enger zusammenarbeiten.

00:14:28: Die EMCO betrifft wirklich alle vom Einkauf bis übern Fährkauf und nicht nur die Kommunikations- und nicht Nur Marketing.

00:14:37: Und es geht ganz stark in Richtung Compliance denn wir brauchen ja auch Rechtssicherheit.

00:14:42: daher hilft doch man sehr genau mit dem Wörding wie man das einsetzt und umsetzt und wir bei Respekt haben ja auch so Checklisten.

00:14:50: Die dienen natürlich dann allen einzelnen Teammitgliedern.

00:14:54: Was vielleicht auch noch wichtig zu erwähnen ist, dass es sehr wohl Zielkonflikte noch geben wird.

00:14:59: Vor allem in der Verpackungsverordnung und der neuen PPWR.

00:15:03: Einerseits soll das ja sehr klein sein.

00:15:05: Dann muss natürlich die Beschreibung auf der Ver Packung sein.

00:15:09: Hier gibt es ein paar Themen, die von der Judikatur abzuwarten sind.

00:15:15: Detto aber auch der digitale Produktpass.

00:15:18: Das wird ja auch noch ein Thema werden.

00:15:19: Richtig!

00:15:20: Genau.

00:15:20: Das muss man einfach sauber erwähnern Und ansonsten sind Aussagen in Marketingmaterial im Rahmen von einer Online-Auftritt oder von einer Produktverpackung immer genau zu prüfen.

00:15:33: Wie siehst du da auch so die Schnittstellen innerhalb der Unternehmen?

00:15:36: Sind die dann schon da, dass die Leute wirklich die Personen haben, Teamübergreifen noch arbeiten können, weil da stelle ich mir noch klar was schwierig vor.

00:15:43: Dass die immer wenn die untereinander in ihren eigenen Einzelne Abteilungen gearbeitet haben das jetzt plötzlich etwas kommt und doch jetzt alle davon betroffen sind dass man da diesen Übergang findet?

00:15:51: oder siehst du auch dann eben dass es dann wie bei Respect Angebote gibt wo man sagt hey da könnt ihr informieren wir euch damit ihr solche Personal habt die sich dann quasi auskennen auch übergreifend über die Teams.

00:16:02: Also hervorragend ist die Information.

00:16:04: über Respekt.

00:16:05: und über die Akademie will ich mehr genau diese Tools sozusagen lernen kann und mir nehmen kann, auch eins zu eins umsetzen kann.

00:16:13: Im Unternehmen selbst habe ich Erfolg.

00:16:16: Er wirkt mit sehr viel e-Learning weil mit e-learning kann ich wirklich alle Mitarbeiterinnen ansprechen Ich kann es verständlich machen.

00:16:25: Ich kann immer wieder erklären auf was man aufpassen muss und ich kann sehr individuell auf meine eigene Produktion waren Dienstleistungen eingehen.

00:16:34: Und was ganz wichtig ist Es kann nicht jeder freigeben Jeder möchte eine neue Kampagne freigeben.

00:16:43: Das wird nicht gehen, es kann nur eine Stelle sein die anhand dieser Prüfungen wie bei einem Compliance Code sozusagen dann die Freigabe macht und dann auch endlich verantwortet.

00:16:53: vielleicht auch noch ganz spannend weil das ist im neuen Feststellungsbericht auch interessant Es betrifft primär B to C also die Konsumenten haben wir gehört dass es ein Power Consumer guideline, aber in strittigen Fällen auf alle Fälle auch auf BtoB zu erweitern.

00:17:09: Das heißt hier schon die Empfehlung bei B to B Kunden und bei Business Kunden es genauso anzuwenden wie beim Konsumenten.

00:17:18: Aber das ist noch nicht so richtig festgelegt.

00:17:20: wird das noch kommen?

00:17:22: Es ausdrücklich hineingeschrieben in diesen Entwurf und das finde ich auch gut so, weil es oft nicht klar drängbar ist.

00:17:31: Ist es ein reiner Konsumentkonsumentin oder handelt er sich um einen reinen Geschäftsfall?

00:17:37: Also das wird explizit erwähnt dass man hier diese Empfehlung macht und die Richtlinien anwendet.

00:17:43: Und letztendlich ist es auch immer wichtig was der Einzelne darunter versteht.

00:17:47: also bevor ich eine Kampagne mache empfehle Jeden und jeder zu schauen.

00:17:53: versteht mein Kunde, Kundin, Konsument, Konsumentin das Produkt oder wie ich das jetzt definiere mit neunzig Prozent CO-zweihneutral aber nicht die erste Wertschöpfungskette sondern die zweite.

00:18:04: Das ist eine lange Linie, die ich sozusagen vorlege.

00:18:09: Und dass was daraus kommt Wie ein klassische Marktforschung Ist auch juristisch relevant.

00:18:16: Es macht Sinn, noch mehr zu prüfen.

00:18:19: Hat meine Zielgruppe meine Nachhaltigkeitskommunikation wirklich richtig verstanden?

00:18:24: Oder verstehen jetzt unter CO-neutral?

00:18:26: es ist von der Erde über Meldzerei bis zum Glas alles CO-Neutral.

00:18:34: Glaubst du, dass dann ein bisschen auch so sein kann?

00:18:37: Dass die Unternehmen dann vielleicht auch gewisse Dinge zurückhalten.

00:18:39: Weil sie sich jetzt nicht mehr so trauen nach außen zu kommunizieren?

00:18:42: bei gewissen Dingen, wenn wir das e.V.

00:18:43: angesprochen haben und die haben ja alle Nachhaltige Berichte.

00:18:45: Die haben ja die Daten eigentlich.

00:18:47: aber es sind viele sich denken okay vielleicht ist mir doch zu heiß gerade so Gefahr ich kommuniziere es nicht nach aus sondern kommt dieses Greenhushing was man auch schon etwas kennt.

00:18:55: glaubst Du, dass du es mehr in Gefahr kommen könntest, dass das mehr auftreten wird?

00:19:00: Ja Das wird passieren.

00:19:02: Greenhushing bedeutet ja, dass das Unternehmen die tatsächlichen Nachhaltigkeitsbemühungen ein bisschen verschweigt, versteckt oder vielleicht sogar Angst hat oder aus dem Weg geht?

00:19:12: Ja, das wird passieren!

00:19:14: Wohl gemerkt bevor sie lügen ist a greenhashing sogar durchaus sinnvoll fürs Unternehmern für die Verbraucherverbraucherin eher nicht weil ich möchte eine Orientierung haben.

00:19:27: Ich möchte mich anhand eines ordentlichen Series, eines ordnerlichen anerkannten Zertifizierungssystem orientieren können.

00:19:34: Und von daher ist es schon gut wenn ich eine Leitplanke habe – die würde mir dann fehlen!

00:19:40: Das stimmt definitiv.

00:19:42: Auch das zum Thema natürlich Glaubwürdigkeit, was glaube ich sehr wichtig ist.

00:19:46: Wie deiner Meinung nach sieht dann jetzt auch so eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation in Zukunft aus für den Konsumenten aber auch wenn man ein bisschen auf die Finanzsicht hingeht auf die für Investoren und zum Beispiel Investorinnen, die genauso darauf in Werte erlegen werden?

00:20:02: Ja, die Investoren wollen vor allem Glaubwürdigkeit und gute Informationen.

00:20:08: Sie wollen gar nicht das Heil der Welt!

00:20:10: Sie wollen jetzt keine Werbesprüche sondern wirklich etwas was einen Impact hat, was sie auch am Kapitalmarkt... bemessen können, vergleichen können und die Leistungen auch kapitalisieren können.

00:20:21: Bestes Beispiel ist Social Impact oder Social Invest.

00:20:25: das sind ja lauter Beispiele die man machen kann in einem Unternehmen oder aufgrund von sinnvollen Investorenentscheidungen und Investitionsrechnung an.

00:20:36: Das ist glaube ich ganz wichtig.

00:20:37: ansonsten ist jegliche Form von Transparenz, Vergleichbarkeit Aber auch so Sachen wie vermeiden von Selbstverständlichkeiten, vermeiden vom Produkt der Eigenschaften, wo man sich dann nur auf einen Aspekt konzentriert.

00:20:51: Das ist ja nur irreführend und so wird ja der Claim auch behandelt – die irrefühlende Werbung ist natürlich auch für ein Investor völlig irrelevant.

00:20:59: Richtig!

00:21:00: Also hier zählt einfach der Impact unnatürlich am Kapitalmarkt stark mit Ratings bemessen und stark auch mit Zertifizierungsschämen.

00:21:11: Das ist auch ansprechend.

00:21:11: die Zitifizierungen, weil natürlich die werden in Rollen oder in der Zukunft natürlich eine wachtwichtige Rolle spielen.

00:21:17: Also Standards, Exzeneprüfung

00:21:19: etc.,

00:21:20: wie wird das sichergestellt eben?

00:21:21: Dass dann das auch eingehalten wird?

00:21:23: und wer sind diese Prüfstellen, die es da noch gibt?

00:21:25: quasi die sagen Unternehmen ja dasses glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation?

00:21:29: also wir haben ja derzeit sekunderte aber witzige Gütesiegel sogar selbst erfundene von Unternehmern die herumschwirren.

00:21:37: Es braucht hier mal eine Durchsicht.

00:21:40: Und übrigens das ist ja auch der Grund, warum die EU anhand einer Studie, die schon vier Jahre alt ist, schon festgestellt hat mehr als die Hälfte der Siegeln, die angeboten werden und quasi mitverkauft werden.

00:21:53: Gibt es überhaupt nicht?

00:21:55: Oder sind sie ihre Führen?

00:21:56: Also das ist ein Grund, weshalb dieser Feststellungsbescheid Europäischen Kommission hier auch sozusagen in die EMCO hineinmündet.

00:22:05: Ja, zu diesen Zertifizierungsschämern.

00:22:09: Es muss anerkannt sein wie zum Beispiel ein österreichisches Umweltzeichen oder das E-Collab von der EU – es muss überprüfbar sein dieses Zertifikierungssystem auch von einer staatlichen Stelle vorgegeben und ohne den wirds nicht mehr gehen.

00:22:25: Und selbst erfundene würde ich gleich eliminieren!

00:22:29: Gibt's da so viele hier noch in Österreich, oder?

00:22:31: Ja.

00:22:31: Immer wieder gesehen und sie sind jetzt alles ihre führende Werbung.

00:22:36: So werden Sie auch behandelt nach UVG-Parakraft II.

00:22:39: So sind Sie jetzt zu befassen und Sie haben eigentlich dann für mich also keine Relevanz mehr.

00:22:45: Wobei das muss ich möchte ich auch noch erwähnen – auch die Farbe!

00:22:49: Viele arbeiten ja mit Elementen machen dann ein schönes Grün.

00:22:54: Zum Beispiel ja.

00:22:54: Und Zentrum ist grün, bitte auch diese Artifakte zählen zur Irreführung dazu.

00:23:01: Das ist gut dahin, weil ich glaube viele sind immer nur auf das Boarding wahrscheinlich geachtet aber das eigentlich so gesagt haben wir auch die seinen Entscheidungen hier genauso eine Rolle spielen da in der Hinsicht

00:23:09: Wenn der Konsument den sagt es ist irreführend.

00:23:12: Ich glaube dass ist ein grün gemachtes Produkt Ein ökologisches Produkt und es nicht nachweisbar ist es genau zu bewerten wie der Claim.

00:23:23: Wie werden die externen Prüfungsstellen dieses Irreführer dann auch einordnen, dass sie sagen, das ist schon ein irrer Führunterbegriff?

00:23:32: Und wie macht es uns nicht irrerführend?

00:23:34: Die MCO liefert nur einen Mindeststandard.

00:23:37: Der nächste Schritt der noch viel mehr ins Detail geht und wo die Zertifizierungsstellen sogar in der EU angesiedelt sein sollen und über eine Prüfung stellen und sogar jeder Claim- und jede Campaign vorab evaluiert werden soll, ist dann die Green Glames Directive.

00:23:56: Das wäre aber dann der Zukunftsschritt.

00:23:57: jetzt reden wir nur vom Mindeststandard und UVG-Zweih also das unlautere Wettbewerbsberecht mit der Irreführung.

00:24:05: dieses Instrument gibt es ja schon und nachdem es bemessen wird ist es sozusagen in der Oppo des Unternehmens hier aufzubassen.

00:24:13: und mein großer, großer Tipp ist... Wir haben das auch selbst umgesetzt den Unternehmen wirklich Befragungen, Marktforschung zu machen.

00:24:20: Immer wieder zu sagen wenn ich ein Unternehmer bin versteht meine Zielgruppe, meine Nachhaltigkeitskommunikation und dann natürlich gleich runterbrechen und schauen kann ich es beweisen?

00:24:32: Kann ich es bemessen?

00:24:34: gibt es einen Sachverständigen der das prüfen kann?

00:24:37: und diese Elemente sind aufzulisten zu dokumentieren und wie gesagt im Nachhaltighatsbericht tut man sehr schon ergänzt man halt die Claims noch dazu Und dann kann er eigentlich nichts schiefgehen.

00:24:48: Ja,

00:24:49: das heißt man muss sich in Unternehmen eh nicht ihnen gefolksführten weil wie du sagst wenn man durch die Nachhaltigesbericht hat und wenn man diese Daten wahrnimmt hat man ja eigentlich alle Werkzeuge in der Hand mit denen man das dann gut anarbeiten kann oder?

00:24:59: Ja dass vielleicht die Claims diese Werbesprüche sind natürlich schon ein eigener Anhang Weil bis dato sind die Werbesprüche durch die Gegend geflogen.

00:25:08: Man hat sie aber nicht systematisch aufgelistet, verifiziert.

00:25:14: Das

00:25:15: war ja jetzt nicht unbedingt erforderlich und das wird natürlich passieren.

00:25:21: Wie ist es auch für Unternehmen, Produkte oder so, oder Kapanen schon im Umlauf haben?

00:25:26: mit dem siebenundzwanzigste September müssen die ab dem Zeitpunkt dann schon für Veränderung sorgen?

00:25:30: muss man sich da nicht Gedanken?

00:25:32: muss das hinzumachen wenn man sagt okay wir haben doch schon was gestartet jetzt immer damit drin.

00:25:36: Was machen wir jetzt?

00:25:37: Stichtag ist der sieben und zwanzigster neunter.

00:25:39: dass es richtig wie gesagt ausgenommen sind.

00:25:41: die waren Da kann ich zivilrechtlich erst drei Jahre.

00:25:44: da habe ich eine Übergangsfrist.

00:25:46: nicht in der Werbung Nicht alles was mit Werbung Kommunikation zu tun hat Und auch nicht in den Dienstleistungen.

00:25:54: Ich würde auch empfehlen, alle die Onlinehandel betreiben.

00:25:58: Finanzdienstleistung online sind sofort mit den Vertragsbedingungen loszustarten und die unbedingt noch von dem siebenundzwanzigsten neunten zu fahren kann.

00:26:10: Jetzt haben wir natürlich so viel geredet und noch das Thema Regulatorische zu oft gefallen.

00:26:14: Ist jetzt die IMQ-Richtlinie deiner Meinung einfach wirklich nur eine regulatorische Anforderung?

00:26:18: oder ist es wirklich auch eine Chance, dass die Unternehmen können sagen hey, wir können es dadurch positiv hervorheiben, positiv positionen und sie können das auch als Möglichkeit sehen, das Ganze?

00:26:27: vor allem ehrlich zu kommunizieren.

00:26:31: Das ist das Wichtigste und auch in Fortschritten zu denken, wie gesagt bestes Beispiel.

00:26:36: man noch einmal die Investoren an Investoren.

00:26:38: mir wurde oft gesagt ich muss nicht perfekt sein.

00:26:41: das verlange ich nicht aber mach es transparent und erklär mir dass also runterbrechen die Geschichte richtig erzählen in Meilensteinen zu denken und Beweisführung zu sichern.

00:26:53: das sind die Punkte Die Regulatorg Stützung.

00:26:57: Das ist wie ein Kompass zu sehen für Konsumenten und Konsumentinnen, aber auch im Benchmark am Kapitalmarkt für Unternehmen die vor allem Börsen notiert sind.

00:27:08: Und das halte ich für sehr relevant und es wird sehen dass sie in anderen Kontinenten nicht nur eine europäische Sonderleistung.

00:27:19: Was ist denn auch die Entwicklung, die es da geben wird eben jetzt nicht nur auf der EU oder den Europäischen gesehen.

00:27:23: Wie schaut's in Nordamerika aus und wie schauts in China zum Beispiel auch aus?

00:27:27: Die Staaten sind natürlich ganz besonders spannend weil da geht ja die Regulatorik zurück.

00:27:32: Die Klimapolitik wird teilweise sowieso zurückgebaut.

00:27:36: Kurzfristig entstehen dadurch natürlich wirtschaftliche Entlastungen.

00:27:40: Langfristig steige ich sogar noch den gesellschaftlichen Punkt, die gesellschaftlich Kosten für die Klimaanpassung.

00:27:48: Das sind so.

00:27:48: diese zwei Aspekte wird ganz stark von der Wahl abhängen wie es da weitergeht.

00:27:54: China hat die Nase vorn!

00:27:56: China hat ja bereits laut aktuellen Prognosen diesen Peak CO-Zwei-Picker erreicht und hat massiv investiert in erneuerbare Energien.

00:28:06: Und haben eigentlich ihre eigenen Märkte auch geschaffen, dank staatlicher Unterstützung, Interventionen und auch Hilfen – und natürlich auch in Technologien Fokus umsetzen und sehr preiswert auch geschafft!

00:28:19: Dadurch verschiebt sich natürlich auch die geopolitische Rolle in den Zukunftsmerken.

00:28:23: In Europa finde ich spannend, dieses Spannungsfeld zwischen konsequenter Regulierung... Und auf der anderen Seite eine gewisse politische Verwässerung, die kann ich nicht abstreiten.

00:28:33: Speziell wenn ich mal ein paar Richtlinien anschaue.

00:28:36: Da ist einfach noch ein Handlungsbedarf um es klarer, transparenter und vor allem rechtssicherer zu machen.

00:28:43: Ich sehe dann immer den spannungsfältischen Bürokratie- und Wettbewerbsfähigkeit.

00:28:46: da möchte ich nur ergänzen – ich habe mir angeschaut die Taxonomie in China!

00:28:51: Da ist noch mehr Bürokratee als in Europa.

00:28:55: Die Frage sieht man nur wie man das managt?

00:28:58: Und wie man sowas von der Regierungsseite her umsetzt, also da ist noch viel Luft nach oben.

00:29:03: China ist sehr, sehr bürokratisch in diesen Taxonomiethemen.

00:29:08: Ja und der österreichische Gesetzgeber muss eigentlich jetzt schauen, wie komme ich mit beiden Richtlinienvarianten zurecht?

00:29:15: Und diese Spannungsverhältnisse auch immer wieder aufzeigen.

00:29:18: Also aktuell fällt mir die Verpackungsverordnung ein, wenn etwas nicht funktioniert wegen der Minimierung der Verpackung oder der Produktbarstigitale das ist noch nicht genau definiert dann muss man einfach darauf hinweisen und dass es auch gut so.

00:29:32: Ja definitiv da bin ich ganz bei dir!

00:29:35: um die jetzt auch mal noch so einen guten Abschluss zu bringen, wenn man jetzt konkret auf die Unternehmen blickt.

00:29:41: Welche Schritte sollte man jetzt konkret auch setzen?

00:29:44: Um sich rechtzeitig auf diese neuen Anforderungen vorbereiten zu können und eben dann durchstarten zu können oder nicht irgendwie in die Greenfashing-Fahne zu ertrappen, was vielen ja passiert ist.

00:29:55: Also ich rate ein Team zugründen, sich sofort hinzusetzen und die Werbeaussagen, die überall sind... zu dokumentieren, anzuschauen und zu prüfen.

00:30:06: Teile sogar gleich auszuschließen andere wirklich zu prufen egal ob das die Website ist die Broschüre eine Kampagne oder einfach nur Kundenbriefe verträge.

00:30:16: wie gesagt im online Handel ist ja auch der schriftliche Rahmenwerk relevant Und die würde ich genau prüfen auf Glaubwürdigkeit oder sogar Tests machen, wie ich vorhin gesprochen habe.

00:30:27: Direkt mit meiner Zielgruppe auch zu wissen, wie viele Prozente verstehen eigentlich die richtige Nachhaltigkeitsaussage?

00:30:35: Oder ist sie irreführend?

00:30:36: Oder hat sie die Möglichkeit als ihre Führung eingestuft zu werden?

00:30:41: Das würde tun und ich würde auch in einem Art Compliance Code entwickeln pro Branche oder Unternehmen.

00:30:47: Ich kann denen auch weitergeben, wenn den Lieferanten Codex um ihn unterschreiben zu lassen von meinen Großkunden zum Beispiel oder von meinen wichtigsten Kunden, um da recht sicher zu sein.

00:30:57: und ja der Verband der Konsumentenschutz bietet eine Check an aber auch wir bei Respekt bieten immer wieder Checks an und stehen zur Verfügung weil es wird sich sicherlich dort und da noch was Neues entwickeln.

00:31:10: Aber es kann nichts schiefgehen, wenn man jetzt schon anfängt.

00:31:13: Genau so sehe ich das auch.

00:31:14: Also Respekt ist mir auch gut beraten, da wird man mit Umveranstaltungen etc.

00:31:18: immer gut unterstützt in der Hinsicht.

00:31:20: Da sind wir auch ein guter Zusammenarbeit und ich glaube auch dass sich niemand Angst haben muss vor der kommenden M-Korechtlinie so neblich das mal war

00:31:27: Wir würden die Angst diesen Kollegen und Kolleginnen nehmen.

00:31:31: Das ist sehr gut so.

00:31:33: Ja Gabriele dann danke dir ganz herzlich für die wertvollen Insights die du uns heute gegeben hast.

00:31:37: Ich glaube es ist wirklich ein sehr spannendes Thema was eben sehr viele beschäftigt und wollen.

00:31:42: große Informationsbedarfe noch herrscht.

00:31:43: Und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man über das Thema mal spricht und bedankt mir ganz herzlich, dass du mit mir heute darüber gesprochen hast.

00:31:49: Wo gibt's denn noch Informationen zu dir?

00:31:51: oder gibts ehemalige Sachen?

00:31:51: Oder sagst du, da möchtest du noch gern darauf hinweisen?

00:31:54: Also gerne hinweisen möchte ich neben Respekt weil wir Tick Checklist entwickeln und auch in Arbeitsgruppen immer unsere Mitglieder- und Mitgliederinnen einladend dabei zu sein sich aktiv einzubringern.

00:32:05: Das finde ich für sehr wertvoll möchte ich auch noch auf Manns hinweisen.

00:32:10: Unsere Wissensplattform, die NEW ist, das heißt sie auch NEW für Nachhaltigkeit in Unternehmen wo wir genau diese Regularien nicht nur eingehen sondern auch wirklich sozusagen ganz schnell und rasch über einen KI Assistenten zum Punkt kommt und immer wieder Praxisbeispiele haben aus sämtlichen Branchen in allen Unternehmen.

00:32:30: Und das finde ich spannend, weil da kann man sich sehr gut wiederfinden und sehr viel wertvolle Tipps holen.

00:32:35: Und es geht auch immer um erfolgreiche Umsetzung – also um geschäftliche, erfolgreche und ökologische Relevate.

00:32:42: Richtig!

00:32:42: Die Best Practice Beispiel, die man dann erfolgen kann.

00:32:45: Also wenn man sieht, man ist gut unterstützt, es gibt genügend Hilfe und deswegen glaube ich ist man auf einem guten Weg, dass alles gut zu meistern.

00:32:52: Gabriela?

00:32:52: Danke dir noch mal.

00:32:53: vielen Dank, dass du heute da warst.

00:32:54: Hat mich sehr gefreut.

00:32:57: Schönen Tag.

00:32:58: Ja, vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

00:32:59: Servus.

00:32:59: Sehr gerne.

00:33:00: Das war's dann auch schon wieder mit der nächsten Folge von Sustainable Impact.

00:33:04: Wenn ihr mehr über Respect wissen wollt, dann schaut doch gern auf unsere Webseite www.respect.at.

00:33:09: Dort findet ihr alle Informationen zu unseren insertitiven Formaten Informationsveranstaltungen etc.

00:33:14: Und natürlich auch wie man Mitglied werden kann.

00:33:16: würde uns natürlich auch freuen wenn ihr irgendwann bei uns eine Mitgliedschaft abschließt.

00:33:19: In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bleibt nachhaftig.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.