Folge 19: Essbare Gärten als Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

Shownotes

In dieser Folge

In dieser Episode von Sustainable ImpACT spricht Maximilian Augustin mit Stefan Faatz‑Ferstl, Mitgründer von SOILFUL, über essbare Gärten als innovative Antwort auf urbane Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie naturbasierte Lösungen Städte lebenswerter machen können – und gleichzeitig ökologische Wirkung, soziale Mehrwerte und wirtschaftliche Tragfähigkeit verbinden.

Ausgehend von der Entstehungsgeschichte von SOILFUL sprechen wir über nachhaltiges Wirtschaften im Alltag, Biodiversität im urbanen Raum und konkrete Projekte, die zeigen, welchen Mehrwert essbare Gärten für Menschen, Städte und Unternehmen schaffen. Zudem diskutieren wir, wie SOILFUL an der Schnittstelle von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft arbeitet, welche Rolle Unternehmen als Partner spielen und warum Netzwerke wie respACT entscheidend für Skalierung und Wirkung sind. Die Folge bietet Inspiration für alle, die nachhaltige Ideen unternehmerisch umsetzen und echte Veränderung bewirken wollen.

Zu Gast Stefan Faatz‑Ferstl – Mitgründer, SOILFUL

Themen dieser Episode

Unternehmensidee & Haltung • Was SOILFUL ausmacht und welche Vision hinter essbaren Gärten steckt • Nachhaltigkeit als Kern des Geschäftsmodells Entstehung & Motivation • Von der Idee zur Umsetzung im urbanen Raum • Werte, Überzeugungen und der Blick auf Ernährung, Biodiversität und Stadtentwicklung Praxis & Wirkung • Konkrete Projekte und ihr ökologischer und sozialer Mehrwert • Essbare Gärten als Beitrag zu Lebensqualität und Bewusstseinsbildung Wirtschaft & Skalierung • Wie ökologische Wirkung und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenfinden • Rolle von Unternehmen, Organisationen und Partnerschaften Netzwerke & Zukunft • Bedeutung von Austausch und Vernetzung im respACT‑Netzwerk • Wünsche an Politik, Wirtschaft und Stadtplanung • Blick in die Zukunft von SOILFUL und nachhaltiger Stadtentwicklung

Erwähnt in der Folge

• SOILFUL • Stefan Faatz‑Ferstl • Essbare Gärten & urbane Begrünung • Biodiversität & naturbasierte Lösungen • Nachhaltige Stadtentwicklung • Wirtschaft & Wirkung • respACT Netzwerk

Produktion Quartier 9 Studios

Unterstützt durch unseren Medienpartner BUSINESSART – das Wirtschaftsmagazin für Nachhaltigkeit, Innovation und Transformation. Berichtet über aktuelle Entwicklungen, erfolgreiche Konzepte, inspirierende Projekte und nachhaltige Gestalter*innen aus Wirtschaft, Gemeinden und Organisationen. www.businessart.at

Über den Podcast Sustainable ImpACT erscheint jeden Mittwoch und gibt Unternehmen sowie Nachhaltigkeitsvorreiter*innen eine Bühne, um zu zeigen, wie verantwortungsvolles Wirtschaften in der Praxis funktioniert.

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Transkript anzeigen

00:00:10: Respect.

00:00:10: Espare Gärten als Treiber für Biodiversität am Unternehmensstandort.

00:00:15: Darüber und mehr unterhalten wir uns heute in einer neuen Folge von Sustainable Impact, dem Podcast von Respect Austrian Business Council for Sustainable Development.

00:00:23: Mein Name ist Max Augesin und ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei seid!

00:00:27: Zum heutigen Thema werde ich natürlich nicht alleine sprechen.

00:00:29: auch heute habe ich wieder einen Gast eingeladen und das ist diesmal Stefan Fazferstl vom Soilful.

00:00:33: Hallo Stefan!

00:00:34: Freut mich jetzt zu sein.

00:00:35: Ja Stefan Ich habe kurz noch ein bisschen eingeteasert.

00:00:38: Esbara Gärten, Seilful.

00:00:40: Für die, die es noch nicht wissen was ist Seilfull?

00:00:42: Was macht ihr?

00:00:42: Erklär doch ein bisschen stell euch ein bisschen euer Unternehmend vor.

00:00:46: Oft gar nicht so einfach zu sagen was wir machen weil das Bild größer ist.

00:00:50: im Kern geht uns darum Menschen wieder mehr mit Natur in Verbindung zu bringen haben also ein bissel vergessen dass wir eigentlich auch Natur sind und daran zu erinnern und das tun wir eigentlich über drei Schienen.

00:01:00: Das eine ist esbara gärten an Firmenstandorten wo man sozusagen direkt damit den Kontakt kommt.

00:01:06: Das Thema Biodiversitätsaufbau ist ein wichtiges Thema, das wir auch mitnehmen von der ungenutzten Wiesenfläche bis hin zu Totholz-Haufen, Biodiverizitätsinitiativen die wir am Standort aufbauen.

00:01:20: Und es dreht sich bei so einer Entwicklung und Workshops und aus Natur lernen, um drei Komma acht Milliarden Jahre Evolution nutzen, um sich darauf Sachen abzuschauen für Führung Resilienz, Persönlichkeits-Entwicklungsthemen.

00:01:39: Wie sind die Ideen damals entstanden, seufel zu gründen?

00:01:42: Also was war es denn so der ausschlaggebende Punkt wo ich gedacht habe, das braucht's vielleicht.

00:01:45: Wo sagt ihr eigentlich ist noch nicht da und das könnt ihr dann liefern und sagt hi das ist eine coole Idee und das wollen wir umsetzen.

00:01:52: Ich glaube es gibt keinen sondern also gab für mich persönlich einen Schritt.

00:01:56: ich kam aus der Beratung eigentlich an den Markt Das ist es nicht mehr so ganz.

00:01:59: ich will was anderes machen.

00:02:00: Und da eigentlich ein Einstieg war über Ernährungssystem, das ist eines der Systeme die wirklich, wo ganz viel Potenzial drinnen liegt von Kunststoffbindung über anderes und gleichzeitig eine die wirklich radikal Transformation und Veränderung braucht.

00:02:19: Insoil voll zu sagen, ja lass uns an dem Ernährungssystem anfangen und von dort hat sich dann Schritt für Schritt weiterentwickelt zu dem wo wir heute stehen.

00:02:27: Wo wir ein Stück weggekommen sind von diesem Ernährungsschwerpunkt hin zur eigentlich dieser Beziehungsgestaltung von Mensch und einem anderen lebendigen.

00:02:38: Wie ist denn das so ein bisschen diese Idee, die dann irgendwie dadurch gekommen ist?

00:02:42: Also was war das erstes Projekt mit dem ihr gestartet seid, wo ihr gesagt habt.

00:02:46: Das war eigentlich der Beginn davon, wo ich gemerkt habe, dass es eine coole Idee, das möchte ich auch umsetzen.

00:02:53: Was bei uns passiert ist, ist, dass Gärten immer kleiner geworden sind und wir haben angefangen mit... Wir machen wirklich Gemüsekisten am Standort für Mitarbeiter.

00:03:01: Und dann ist es oft auch gescheitert, weil wir relativ viel Fläche brauchen.

00:03:06: und die in der Stadt, die man gesagt haben voll super.

00:03:08: Wir haben keine Fläche.

00:03:09: und die im Land gesagt haben bei uns hat jeder ein Gemüsegarten, wir brauchen das nicht.

00:03:13: Und aus dem Sie haben mir sozusagen erst immer kleiner gemacht.

00:03:15: eigentlich, ich habe gesagt okay, wir können auch auf Dach, auf Dachterrassen gehen eben ungenutzte Wiesenflächen auch temporär auf als verdierten Flächen.

00:03:24: Ein Knüpfungspunkt, wenn das erste Projekt war dann letztes Jahr haben wir einen ersten Pilotgarten eröffnet.

00:03:31: In einem Industriegebiet in Simmering also sagen auf asphaltierter Fläche wo wirklich Hands-on auch uns geht es auch immer darum die Leute mitzunehmen und wirklich das mit den Menschen gemeinsam aufzubauen.

00:03:43: Es geht nicht darum einen schönen Garten zu machen sondern es geht auch drum ästhetikisch und zentral aber es geht doch um die Menschen mitzonehmen ... den nutzbar zu machen, zum Lebensraum... ... zum erweiterten Arbeitsbereich eigentlich zu machen.

00:03:55: Seinen Mitting mal draußen machen und so ein Stück.

00:03:57: Sie

00:03:58: haben auch angesprochen dieser Austausche ja auch, der dann stattfinden soll zwischen dem Mitarbeiteten selbst auf diesem Garten was welche Idee vorfolgt.

00:04:06: Und daher hofft man sich auch dadurch dass man auch das für die Unternehmen selbst natürlich einen positiven Effekt hat wenn sie dann bei solchen Gärten zusammen finden und sich darüber aussaschen können aber natürlich auch gleichzeitig irgendwie auch zur Biodiversität damit fördern können.

00:04:19: Ich glaube, im Kern geht es uns darum wirklich bewusst sein zu schaffen und Erfahrungen zu ermöglichen.

00:04:25: In dem ganzen nachhaltiges Thema gibt's oft sehr viel um Berichterstattung, sehr viele um Zahlen.

00:04:30: Es ist sehr abstraktes, es ist wenig spürbar weil es gibt ein paar die sich halt hochgebildete Schichten, die sich damit auseinandersetzen und sich auskennen aber so wirklich den Menschen erreicht oder nicht?

00:04:40: Und das war schon so unsere Motivation zu sagen ja wir wollen anderen Zugang hinzufügen, der erfahrungsbasiert ist.

00:04:47: Und man sagt okay wir beginnen zuerst mit der Pflanze die man irgendwie sieht, die man angreifen kann, die schmecken kann und schaffen so Inseln gesunden Menschenverstandes wo man mit Natur im Bezug sein kann und die alle nutzen können.

00:05:02: Und das haben wir jetzt auch bei dem ersten Pilotprojekt letztes Jahr.

00:05:06: ich kann es in den Schachinger Logistik auch ein Teil von Respekt Wo wir gesehen haben, das holt die Fahrer und die Logistik-Arbeiterinnen genauso gut ab wie die Leute aus dem Büro oder aus dem Management.

00:05:20: Und sie treffen sich dort und können irgendwie an einer Ort finden, wo man miteinander in den Austausch kommt.

00:05:27: Was waren so die ersten Rückmeldungen auch?

00:05:29: Wie ihr das auch angeboten habt über den Projekt?

00:05:32: Also sind die Firmen da recht zugänglich Ein bisschen noch rückhaltend gewesen, um an sich zu denken.

00:05:37: Wenn man sich das vorstellt, dass man hat ein Industriegebiet und eine große Fläche und sagt, du gemachte jetzt einen essbaren Garten drauf... Wie reagiert der die Unternehmen vielleicht doch zuerst darauf?

00:05:46: Muss man da Überzeugungsarbeit

00:05:47: leisten?!

00:05:48: Ja, es braucht schon viel!

00:05:50: Also es hilft uns jetzt, wo die Erfahrungen da sind.

00:05:53: Also geht's gerade an den Beispiel von Schachinger.

00:05:55: Erster Garten ausprobiert voll gute Erfahrungen damit gemacht und jetzt im horigen Jahr zwei weitere.

00:06:00: Und noch Bedevisität, also da entsteht dann mehr draus.

00:06:05: Die erste Frage, die wir immer kriegen ist ja und wer kümmert sich dann drum?

00:06:08: Und wie wird das dass nicht verwahrlosst?

00:06:10: und diese frage von so ein stück.

00:06:14: Im moment ist es so, dass ich die leute selber darum kümmern.

00:06:16: wir machen Kompetenzaufbau drum herum wir sagen wie das funktioniert Wir machen einzelne workshops über das Jahr wo wir im Moment in drei Pflanzen sonnen wirklich vom ganz frühen Gemüse sommer gemüse bis zum wintergemüse dazu auch Ja, Wissensvermittlungen machen und dann andere Themen auch an das anknüpfen.

00:06:35: Und es ist nicht so viel Aufwand.

00:06:37: Und in dem Zeit wo ich mich um den Garten kümmere habe ich ja wieder diese zufälligen Begegnungen mit anderen, wo auch Innovationen entsteht.

00:06:48: Also passiert denn auch wieder... Gut für so ein Thema selbst, wenn die selbst dann ins in den austauschen Gespräch kommen.

00:06:53: Ja natürlich auch von dem her.

00:06:54: Also das ist die Betreuung von den Gärten wird dann wie von den Themen selbst übernommen.

00:06:58: Wie funktioniert das?

00:07:00: Mähle ich euch da noch bei den Unternehmen selbst, wie es danach läuft.

00:07:02: Da kommen die auf euch zurück und fragen vielleicht nochmal nach im Nachhinein und sagen okay jetzt haben wir da vielleicht ein Problem oder...

00:07:09: Also wir verstehen einen Garten als einen lebendigen Prozess.

00:07:14: Das heißt, wir machen jetzt nicht eine fertige Planung und sagen so und so schaut das Ding aus.

00:07:18: Und genau so stellen wir es jetzt hin und dann sind wir raus.

00:07:20: Sondern wir fangen lieber ganz klein an und sagen okay, wir starten jetzt einfach mal mit fünf Hochbetten nur temporär und schauen wie's genutzt wird überlegen mit euch was in eurer Nutzungsvarianten ist, dass sich etwas für ein Mittagspause geht?

00:07:31: Ist das eher was für Events?

00:07:32: Wie kann man das sozusagen nutzen?

00:07:34: Und dann Erfahrungen sammeln, dass mal eine Saison ausprobieren und zu schauen und dann in der nächsten Saison zu sagen Okay, das hat gut funktioniert.

00:07:40: Nicht was können wir anpassen um sozusagen in so einem laufenden, adaptiven Prozess in Zyklen zu arbeiten anstatt des fertige tolle Dingen das dann keiner nutzt.

00:07:51: Auch da immer Natur als Vorbild nehmen für das wie wir Prozesse denken – das ist ja das wo wir eigentlich hinwollen.

00:07:58: und die Natur macht nicht ein fertiges Ding sondern sie entwickelt ständig weiter anhand der Erfahrungen von dem was da ist.

00:08:04: Sie versuchen wieder auch umzusetzen.

00:08:06: Also ein schöner organischer Prozess, der damit stattfindet.

00:08:10: Wie ist denn jetzt auch generell das Potenzial, was du siehst?

00:08:14: Was da vielleicht noch gar nicht genutzt ist in den Bereichen.

00:08:16: Wenn du sagst eben wie bei Schachinger zum Beispiel, man hat dann eine große versiegelte Fläche... ...wie viel ungenutztes Potential da wäre auch in Österreich vielleicht wo man sowas umsetzen könnte.

00:08:26: Wo vielleicht vielmehr gar nicht bewusst sind dass die eigentlich da Flächen hätten, die man dann so umnutzen könnte oder nutzen könnte.

00:08:33: Ich glaube das Potential ist schon wirklich riesig.

00:08:37: Das sind oft auch dann wirklich kleine Dinge, die man wirklich einfach umsetzen kann.

00:08:43: Nur den Mehrhythmus ändern und nicht diese Monokultur rasen sondern statt dem halt was anderes zu machen.

00:08:48: Und das ist schon ein Beitrag zur Bielevisität der relevant sein kann wenn sie im großen Maßstab viele machen.

00:08:56: Was ja unser Idee von der Theorie of Change ist, die wir haben, Unternehmen bewusst sein, dafür schafft.

00:09:03: Dann gibt es vielleicht auch die Mitarbeiterin, die dann nach Hause geht und sagt vielleicht könnte man statt dem Riesen englischen Rasen, den wir haben da auch was anders machen.

00:09:11: Und das hat dann auch einen Impact unter Wirkung.

00:09:15: Ja, das ist auf jeden Fall!

00:09:16: Aber wenn man uns durch den urbanen Raum sich ein bisschen anschaut, dann hat mehr und viele unterschiedliche Interessen wieder zusammenkommen... Was sind das für Herausforderungen, die euch ja auch etwas begegnet sind bei dem Projekt?

00:09:28: Ich glaube eine der Herausforderungen Die die ich schon auch sehe ist die Breite, die wir haben und dass wir uns nicht so wirklich in eine Box stecken lassen.

00:09:37: Das ist auf der einen Seite Herausforderung, auf der anderen Seite ist es glaube ich auch Teil des Potentials das in unserem Ansatz steckt.

00:09:43: also bei jedem Antragsformular oder Anmeldung zu einer Veranstaltung, wenn dieses Dropdown-Menü kommt.

00:09:50: Welche Branche gebe ich jetzt Lebensmittel an?

00:09:53: Gebe ich Unternehmensberatungen an?

00:09:56: Da gibt es vier, fünf die ihr auswählen könnt.

00:09:59: Gesundheit, Dienstleistung bis hin zur Biologie und der Gras.

00:10:04: Also all das ja!

00:10:08: Das macht sie in einem kleinen Team.

00:10:10: Wir waren letztes Jahr, also wir hatten ABS-Förderung und es hat uns gut geholfen das aufzubauen jetzt immer wieder so an einem Punkt wo man kleiner sind zwei bis drei bloß Netzwerkpartner was schwierig ist in der Breite und das ist ein Stückchen die Challenge Und dass auch wir gerade stehen haben bewusst entschieden wir wollen nicht zu sagen das aus eigenem Projekt stemmen und da sind wir am guten Weg noch nicht ganz dort und das is ein bisschen die Herausforderung

00:10:35: Mhm.

00:10:36: Aber das Stich für den Netzwerkpartner.

00:10:37: auch gesagt hast, wo versucht man irgendwie auch zusammenzuarbeiten?

00:10:40: Oder gibt's da Zusammenarbeit zum Möglichkeit mit anderen, wo man sagt ja, da kann man sich gut einbrechen mit dem Fachwissen was ihr auch und er hilft mit, bringt es mit Expertise.

00:10:49: Ja ich glaube unser Thema ist ja immer ein Stück Ausnatur- und Ökosystemenlernen.

00:10:54: Und der Schritt den wir dann noch gehen, ist ja dann lass uns auch selber einen Ökosesystem bauen, mit dem wir sozusagen auftreten und dass immer gerade dabei diese Schritte zu gehen und das fängt an bei... Green Lab, mit denen wir viel zusammenarbeiten.

00:11:06: Das ist ein Social Business das jungen Erwachsenen den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ermöglicht und eigentlich in der Tischler Werkstatt ist und uns die Pflanzgefäße macht bis hin zu Biologen, mit dem wir zusammenarbeiten.

00:11:21: jetzt haben einem Projekt einen Street Artist dabei wo wir sozusagen auch Kunst mit rein integrieren und so haben wir an unterschiedlichen Ecken bis zur Landschaftsplanung wenn es größere Projekte sind und Landschaftsarchitektur, wo wir diese hohe Komplexität, die wir eigentlich, wo schon unser Anspruch ist auf diesen unterschiedlichen Ebenen einzusteigen über ein eigenes Ökosystem abzubilden.

00:11:46: Spannend!

00:11:47: Weil ich wollte fragen wie unterscheiden sich denn noch die Projektgrößen, die ihr habt?

00:11:50: Wo sagt sie, wenn wir ganze Gärten bis zu vielleicht eben kleinen Oasen oder Erholungsorten bei den Unternehmen was da welche... Wie ist die Palette?

00:11:58: Wie breit ist die bei euch angelegt?

00:12:00: Moment.

00:12:01: Breit natürlich Wir sind am frühen Punkt, wo wir gerade auch einmal herausfinden sind was gut funktioniert und wo wir sind.

00:12:09: Ich glaube wir würden schon noch größere Projekte stemmen mittlerweile auch über das Ökosystem.

00:12:15: Was natürlich Stabilität auch ein Stück für uns schaffen wird.

00:12:18: also insofern wünschen wir uns das.

00:12:19: und gleichzeitig ist es immer die Frage nach Referenzprojekt.

00:12:22: und was kann man herzeigen?

00:12:23: Das wird jetzt schön langsam dass wir diese Stories haben aus den Gärten, die es jetzt schon gibt, wo man diese Erfahrungen erleben kann.

00:12:31: so

00:12:33: Was war denn für euch so?

00:12:35: Habt ihr eigentlich auch Vorbildsprojekte gehabt, die euch da inspiriert haben das umzusetzen oder gab's davor eigentlich sowas?

00:12:41: in der Form noch gar nicht.

00:12:44: Nein es hat sich wirklich Schritt-für-Schritt weiterentwickelt.

00:12:47: also ich komme stark aus diesem internationalen Umfeld von Regeneration und da bin ich schon mit einigen Changemaker im Austausch wo es von Pocket Forests im Libanon bis zu... unterschiedlichen Ansätzen und in dem Austausch mit den anderen viel über diesen Ökosystem, wie kann man da gemeinsam auftreten?

00:13:11: Und so ist diese Idee einfach Schritt für Schritt entstanden.

00:13:14: Wo wir jetzt gerade dabei sind auch stärker die Beratung und Persönlichkeitsentwicklung reinzuweben.

00:13:21: Da ist eigentlich so ein Riesenpotenzial wegzugehen von diesem klassischen Führungskräfte, Entwicklungstraining hin zu wirklich lernen als Ökosystem und das nehmen.

00:13:30: Und schauen wie geht die Natur mit Stress und Belastungen um zum Beispiel?

00:13:37: Das beobachten und dann zu übersetzen auf mich, aufs Team, auf die Organisation.

00:13:41: Und da sind wir jetzt auch gerade stärker die Schiene noch auszubauen.

00:13:44: Auch mit Ökossystem Partnern rund um das Beratungsthema.

00:13:48: Und das im Idealfall miteinander zu verknüpfen hat an den Ort wo man das erleben kann.

00:13:52: Dann kann man das auch gleich dort miteinander verwenden.

00:13:55: Bittes noch in der Form Workshops oder seid raus da schon mal.

00:13:58: dann, wo sagt sie informiert so rund?

00:13:59: Genau.

00:14:00: Ja.

00:14:01: BioMimicry ist ein Thema das mich da gerade fasziniert ansteckt weil es kommt eigentlich aus dieser Idee von... Also sehr stark Anwendung findet's bei Produkten und diesem Material des Wasserabweisendes als Beispiel.

00:14:17: Und jetzt was ich gerade erlebe ist so dieser Schritt wo es in Richtung soziale Themen geht und sagen okay was kann ich aus dem Verhalten von einem Rudellernen über die Führung funktioniert.

00:14:27: Und da gibt es gerade eine spannende Studie rund um das Thema Vertrauen.

00:14:31: und wie geht's Vertrauen in der Tierwelt?

00:14:33: Und da gibts ein Framework dazu, und das kann man super übersetzen!

00:14:36: Es sind so coole Stories, die da einfach drinnen sind und die faszinierend sind auch.

00:14:42: Entscheidungen getroffen werden beim Wildrunden Rudeln.

00:14:46: Aber dann kann man es auch übersetzen.

00:14:47: Ja natürlich,

00:14:49: also man kann sich was abschauen und irgendwie übertragen quasi in andere Systemprozesse.

00:14:53: Das ist sehr interessant wie auch ein bisschen was mich noch interessiert das jetzt halt so ein bisschen an der Schnittstelle zwischen Umwelt, zwischen Wirtschaft oder Gesellschaft und Wirkung.

00:15:03: Wie schafft sie diese ökologische Wirkung mit dieser wirtschaftlichen Tragfähigkeit zusammenzubringen?

00:15:10: sich zu überschneiden, weil das ist ja mal ein schwieriger Spagat eigentlich.

00:15:15: Ist es?

00:15:16: Das ist eine Frage die uns gut beschäftigt und ist immer gut.

00:15:20: Die wir als Organisationen gut halten sozusagen und versuchen uns schrittverschritten in die Lösung reinzuarbeiten.

00:15:28: Es ist fordernd auch jetzt gerade in der Zeit.

00:15:32: Viele Organisationen halten Gelder zurück sind unsicher ein Garten jetzt nicht unbedingt das, was ich jetzt unbedingt brauche.

00:15:44: Und das macht es für uns natürlich auch nicht ganz einfach dazu, weil's einfach auch Erklärung braucht um das größere Wirkungsbild greifbar und spürbar zu machen.

00:15:55: Das ist schon eine Challenge die wir stark spüren.

00:15:59: Und wir haben halt so viel unterschiedliche Anknüpfungspunkte von der Nachhaltigkeitsrichtung wo man das gut argumentieren kann bis zur Ernährung, bis zur Gesundheit.

00:16:09: Bis zur Persönlichkeitsentwicklung und... ...das ist im Moment so ein bisschen unser Zugang über die breite unterschiedliche Sachen auszuprobieren und dann zu schauen was funktioniert und dort weiter nachzugehen.

00:16:20: Das sind auch so oder für positive Langzeit-Effekte, die daraus entstehen können, also Projekte die ihr auch macht.

00:16:26: Es ist halt etwas wo ihr sagt in der Beratung dann wo ihr zu dem Gaming sagt ja da gibt es dann wirklich schon so eine Maßnahme die einfach gut funktionieren und dir auch den Unternehmensprozess weiterbringen.

00:16:42: Also ich glaube, wo... Wo ich viel Potenzial in dem sehe was wir tun oder wo es uns im Kern geht ist schon die Art von Beziehung und wie Menschen miteinander wieder in Kontakt kommen.

00:16:51: Ich glaube das im Kern ist eigentlich das und das ist in den Gärten genauso wie in den Trainings Wir leben einer Welt immer schneller wird Die durch günstliche Intelligenz nochmal weniger menschlich wird Und Das ist etwas was viele beschäftigt.

00:17:06: wenn ich am Weg mit der U-Bahn daherkomme und alles jetzt mit dem Handy da dann ist es so ein Kontaktloser Raum und ich glaube schon, dass das... Wo wir versuchen dem einen anderen Rahmen zu geben.

00:17:18: Und sozusagen einen Raum zu schaffen, wo man immer wieder miteinander in Bezug kommt.

00:17:24: Vielleicht kann sein Garten auch ein digitalfreier Raum sein um wieder in den Ausstoß zu kommen und in Beziehung eigentlich.

00:17:33: Es geht ja um gerade auch Beziehungen zur Natur untereinander aber auch Menschen untereinander ist ja auch nichts anderes.

00:17:40: Richtig, absolut.

00:17:41: Und wenn so der Räume schafft, die das irgendwie hier motivieren dann die Leute.

00:17:44: Das tun ist ja eine schöne Sache für alle und glaube ich würde sagen dann dieser positive Effekt dass sich dann auszuwenden Leuten einfach wieder so ins Gespräch kommen und dadurch vielleicht ein Ideen oder Innovation entstehen.

00:17:53: Es ist spannend diese Stories auch zu erleben.

00:17:55: wo dann jetzt bei Schachinger von den Fahrern seiner Mutter so begeistert ist von dem Tatgarten so toll findet, dass er seine Mutter mitnimmt und in ihr zeigt.

00:18:07: Und sie sagt, es gibt einen Weinstock-Wit und sagt, plant's den ein oder ich glaub' sein wird gemeinsam gefranzt.

00:18:13: Die Story ist okay da reicht man auch Menschen

00:18:18: damit.".

00:18:18: Ja das klingt immer so schön wenn man wirklich diese persönlichen Stories dann auch damit irgendwie erzeugen kann.

00:18:24: Wie sind doch so bisschen so... Wenn die Leute vielleicht das erste mal hören um mich zu gärten, dann sagen wir haben ja eine versiegelte Fläche, das reißt uns jetzt nicht alles auf unseren Garten zu machen.

00:18:33: wie erklärt man das Szenien?

00:18:33: dass man sagt na das muss man ja gar nicht

00:18:37: Das geht jetzt leichter, weil man Fotos und Bilder und so Story dazu haben.

00:18:40: Also in dem konkreten Fall war das wirklich Palettengartenhands mit den Leuten gemeinsam diesen Garten machen an zwei Nachmittagen.

00:18:50: Erster Workshop ist der Aufbauworkshop wo wir die Infrastruktur bauen und am zweiten Erde Schaufeln bepflanzen.

00:18:57: Den Gattentationen im Zwei-Nachmittag steht das Ding jetzt in einer Größenordnung von Hundertfünfzig Quadratmetern Zirka und da kann man schon, das ist schon eine Ort wo die jetzt im Freitag auf den Griller anreißen.

00:19:07: Und dann so After Work dort noch abhängen und so.

00:19:11: Ja, das

00:19:12: drücke ich nicht schönes nachher wenn man sowas irgendwie so weit machen kann.

00:19:15: Bei mir ist auch gerade wir Verbindung für Menschen Natur und so was geredet haben komme ich vielleicht dazu auch auf unsere schöne Senderei die wir ein bisschen immer haben nämlich CS Erinnerung.

00:19:24: Da hast du ja das mitgebracht wo ich mir halt.

00:19:26: das könnte vielleicht ganz gut jetzt passend zu diesem Thema ja auch.

00:19:30: Möchtest du mal zeigen was es ist?

00:19:33: Eine Schnecke, die gleichzeitig... muss ich jetzt da mal schon machen.

00:19:38: So als ein Glasmarkierer.

00:19:43: Noch das schöne Siedel für die Kamera nochmal.

00:19:47: Wunderschön!

00:19:48: Gibt's eine Geschichte dazu?

00:19:49: Sehr

00:19:49: gerne!

00:19:50: Was ist denn die Geschichte

00:19:50: dahinter?!

00:19:52: Also wir lernen von... Dinge in der Natur und das hat für mich persönlich auch immer eine Rolle gespielt.

00:19:58: Es gab so einen unterschiedlichen Phasen im Leben, unterschiedliche Tiere die immer wieder auftauchen.

00:20:04: Oft sind es dann diese Zufälle... ...die in hoch komplexen Situationen jeder kennt dieses Bauchgefühl nach dem Markett oder diese Synchronizitäten wo einfach irgendwas zusammenfällt zu viele passieren wo ich sage mein... ...persönliches Bild ist je höher die Komplexität in der ich agiere dass du gescheiterst darauf zu vertrauen wo diese Zuffälle sind und denen nachzugehen Die eben keine Zufälle sind mehr.

00:20:28: Und das Schnecke war ein so ein Ding, das war eine Phase wo ganz viele Schnecken immer wieder aufgetaucht sind bis hin zu dem Logo von Seilvoll, dass damals entstanden ist und die Grafikerin einfach mit einer Schnecke gekommen ist ohne irgendwas.

00:20:38: Das war ein paar Wochen später einen Workshop, wo ich bei der ÖBB eingeladen war nach Corona-Zeit und alles betonen.

00:20:46: Da habe ich mir gedacht okay da wäre ich jetzt sicher keine Schnecke getroffen.

00:20:50: Dann bin ich dort rein in den Workshop Glasmarkierer auf der Corona ausgeteilt als Kunststoffschnecke, den ich mitgebracht

00:20:58: habe.

00:20:58: Ein schöner Zufall!

00:21:02: Was lerne ich aus Schnecken?

00:21:02: Die sind extrem spannend weil sie so resilient sind.

00:21:05: Also die gehen einfach, die gehen ihren Weg kommen überall rauf, die können oben da an der Decke entlang klettern.

00:21:10: wenn Sie Stress haben dann können Sie die Titur zu machen, indem sie einen Kalkdeckel am Eingang machen.

00:21:16: Sich einschließen, warten bis der Stress wieder vorbei ist zum Beispiel Winter, Kälte und Stress.

00:21:22: Natürlich ja!

00:21:22: Dann wangen wir wieder auf, kommen uns wieder raus und können weiter und kommen einfach überall hin und sind da extrem widerstandsfähig und eigentlich total faszinierend, wenn man mal genau hinschaut.

00:21:31: Ja

00:21:32: nach dem Tempo her auch langsam gewässigt unterwegs Das muss auch ein bisschen ein Zeichen für uns.

00:21:37: Man muss nicht alles immer so gestresst und erlebig sein!

00:21:40: Ja, das ist schon noch was für uns wo ich sage... Wenn ich ein anderes Ziel erreichen will dann ist es auch wichtig anders zu gehen.

00:21:50: Und gerade in dem Startup-Umfeld wo ich bin ist es so eine Haltung von schneller und mehr und ich muss als Gründer mindestens siebzig Stunden die Woche arbeiten.

00:21:59: So kann das nicht funktionieren und da bin Nein, will ich nicht.

00:22:03: Ich habe zwei Kinder.

00:22:04: Ich will Zeit mit ihnen verbringen und sie aufwachsen sehen.

00:22:07: Wenn das nicht hinhat, dass sich mit dreißig bis vierzig Stunden auskommt in der Woche, dann lasse ich sein!

00:22:14: Und das ist so... Das worauf ich dann schaue, gibt es Fortschritt.

00:22:18: Wie schaut sozusagen der Prozess aus?

00:22:20: Ja, wir tun da jetzt schon seit... je nachdem, wie man mich schaut, drei oder vier Jahren ... Aber es hat sich ständig weiterentwickelt.

00:22:28: Und das ist eigentlich mit jedem Rückschritt immer besser geworden und immer innovativer worden, und deswegen macht's mir auch jetzt nicht Spaß dran zu

00:22:33: sein.".

00:22:33: Ja natürlich!

00:22:34: Und eben ich finde das so symbolisch einfach so schön wie da auch in die Gärten, wo dann irgendwie auch das auch wirklich gefördert wird dieses... wieder mal ankommen, ja?

00:22:41: Dieses einfach mal wirklich stoppen, jetzt mal weg von dem ganzen Stress und sagen hier können wir mal wieder gemeinsam in den Austausch gehen und das erleben mehr.

00:22:48: Und dann halt dazu noch, dass man Biodiversität auch fördert damit weil das ist ja auch ein wichtiges Anlegen bei euch.

00:22:55: Was mir dann noch wichtig ist und für mich persönlich auch sein Riesenschritt war, war dieser Bogen von Nachhaltigkeit zur Regeneration.

00:23:02: Weil das für mich ein ganz anderes Paradigma ist, der sich wirklich anders anfühlt.

00:23:07: Die Definition von Nachhaltigkeit ist ja nicht mehr, also ursprünglich nicht mehr Holz aus dem Wald herausnehmen als Nachwachst.

00:23:15: Das heißt per Definition heißt nichts kaputt zu machen!

00:23:19: Und... Der Unterschied zu Regenération Regeneration heißt, das Leben ins Zentrum zu stellen.

00:23:26: Das heißt ich schaffe Rahmenbedingungen in denen das Leben zunimmt und das ist ganz eine andere Haltung weil wenn ich immer draufschau ich soll nix kaputt machen dann ist es irgendwie sehr einengend und limitierend und Ich bin immer auch in so einer verzichtsdebatte Wenn ich das anders anschaue und sage okay wie schaffe ich Rahmenbedinger die das Leben im Zentrum stellen Dann kriege ich ganz andere Möglichkeiten Und ich kann's auch viel größer denken.

00:23:50: ich kann über Führung zum Beispiel Organisationen denken und sagen, wie muss Führung ausschauen?

00:23:56: So dass Lebendigkeit innerhalb der Organisation auch zunimmt.

00:23:59: Natürlich ja!

00:24:01: Und das kriegt... Also das Leben strebt immer danach Komplexität aufzubauen und das macht es aber auch stabiler und anpassungsfähiger.

00:24:11: Wenn ich einen Monokulturrasen hernehme und nichts damit mache dann werden sie immer mehr unterschiedliche Arten und dadurch wird dieser Rasen immer anpasslungsfähiger.

00:24:20: Richtig

00:24:21: Bei uns riegt sich jeder über den Löwenzahn auf.

00:24:23: Warum verbreitet sich der Löwanzahn so stark?

00:24:26: Weil er Bionierpflanzen ist, die eigentlich den Boden aufbricht und den Bodenaufbereiter damit andere Pflanzen auch nachkommen können.

00:24:32: Deswegen ist er bei uns so stark!

00:24:35: Und eigentlich versucht er nur seine Rolle im Ökosystem zu machen was eigentlich eine Aufbereitung in einem Vielfalt schaffen ist.

00:24:44: Ich

00:24:45: vermere das nicht so gut in unseren Monokulturaten.

00:24:49: Wie siehst du noch generell, wenn wir das Thema auch noch kurz anstehen.

00:24:51: Auch auf dem Bild wird es jetzt Fakt generell in Österreich.

00:24:56: Wo siehst Du uns?

00:24:57: Siehst Du da eher dass er sich irgendwie negativ entwickelt oder sind wir noch gut dabei?

00:25:03: Nein, das ist furchtbar!

00:25:04: Also in Österreich und generell.

00:25:06: In Österreich Schmetterlingsindex Reduktion seit den Achtzig am zwanzig Prozent.

00:25:13: Das ist wirklich dramatisch, also gerade was Insekten betrifft und so.

00:25:17: Wir haben dieses... wir kriegen das ja gar nicht mehr mit wie anders das in der Generation vor uns war.

00:25:23: Und wenn man sich diese Zahlen anschaut, das ist wirklich erschreckend oder?

00:25:29: Gerade jetzt, wenn man zum Beispiel Insekte hernimmt den Sachen Biodiversität und die direkte Auswirkungen haben auf alles andere, weil sie da Beginn der Nahrungskette sind.

00:25:39: Ja, wirklich traurig eigentlich.

00:25:43: Also gut, da sehen wir irgendwie diese Räume dann schafft's.

00:25:46: Oder informiert es darüber dass das auch so ist weil ich glaube vielen ist das wie du sagst gar nicht so bewusst.

00:25:50: Weil

00:25:50: man vielleicht noch gar nicht mitbekommt im eigenen Alltag wenn man in seinem eigenen Rahmen irgendwie drin ist, dass man es dann gar nicht raus schaut eigentlich und sowas ist dann wieder schön die Leute ein bisschen näher zu bringen oder den Kontakt wieder herzustellen.

00:26:04: Da ist etwas was sich reduziert seit Jahren.

00:26:09: So dieser Austausch, mit dem komm ich auch machen.

00:26:11: guten Sprung.

00:26:12: gleich zu unserem Netzwerk.

00:26:13: Zu Respekt natürlich wo ihr auch Mitglied seid und was ist auch da für euch in diesem Netzwerk zu sein ein bisschen wichtig für euch.

00:26:20: oder was bringt euch auch das dass ihr hier dabei sein könnt?

00:26:22: Und auch eben diesen Ausdurchleben könntest untereinander mit anderen Unternehmen die vielleicht immer ähnliche Schwierigkeiten haben oder ähnlichen Themen behandeln und euch da weiterbilden können.

00:26:32: Ich glaube es ist wichtig sich zu vernetzen und Communities zu bilden die ähnliche Haltung haben und mit denen gemeinsam was zu tun.

00:26:41: Und da hilft einfach Respekt so, weil es halt diesen Fokus darauf hat und die Menschen, die das beschäftigt und die da etwas wirklich ändern wollen zusammenbringen.

00:26:51: Jenseits von politischen Diskussionen zu sagen okay wie kann man's wirklich machen?

00:26:54: Wie können wir es auch gemeinsam tun?

00:26:58: Wie geht es denn?

00:26:59: dafür sind einfach so Communities und Netzwerke einfach ganz extrem wichtig!

00:27:05: Welche Mehrwertse siehst du doch, oder was habt ihr da schon noch positiv herausgezogen?

00:27:08: Was sagt ihr?

00:27:09: Das war einfach für uns auch ein HAH im Erlebnis.

00:27:12: Oder sowas Elemente, wo ich gesagt hab zwar cool das haben wir auch irgendwie ein bisschen gelernt durch diese Vernetzung und durch diesen Austausch.

00:27:22: Ja die ist schon noch diese Frage wie komme ich raus aus meiner Bubble?

00:27:25: ne?

00:27:25: Ich bin in meinem eigenen Ding und ganz viel entsteht ja dann über den Kontakt zu anderen Disziplinen, anderen Blick, Blick also... unterschiedliche Perspektiven bei gleicher Haltung und gleichen Pörpers würde ich fast schon sagen in einem größeren Ding.

00:27:41: Das ist das, was mehr weit gibt und wo ich glaube, dass die Netzwerke einfach auch sehr schätzt weil es so einen ähnlichen Rahmen gibt und in dem kann man sich dann irgendwie vernetzen und austauschen.

00:27:54: Und je mehr man weggeht von dem klassischen Weg, desto mehr sind so Communities hilfreich, Ressourcen auftankt, andere trifft die einen Bestärken in dem was man tut.

00:28:13: Wenn wir aber so eine Zukunft blicken wie wir dann langsam zum Ende kommen ein bisschen sowas würde ich sehr viel wünschen von vielleicht auch Gesellschaft oder Politik etc.

00:28:21: um auch so etwas naturbosierte Lösungen mehr zu verankern im Prozess.

00:28:24: Was glaubst du?

00:28:24: Würdest Du von Eure Meinung auch mit dem Verwissen was ihr habt auch brauchen oder benötigen?

00:28:28: würdest Du auch mehr Rahmenbedingungen bringen die einfach sowas auch gezielt fördern?

00:28:32: Ja ich glaube Natürlich helfen Rahmenbedingungen, Polices das zu unterstützen von Förderungseite über bis hin zur Bewusstseinsbildung.

00:28:47: Je mehr da basiert es gibt die Gesetzgebungen und das dann aber auch runterzubrechen und übersetzbar um's handelbar zu machen.

00:29:01: ich glaube das ist so eines der zentralen Themen, die schon relevant sind damit was weitergeht.

00:29:07: Also gerade wir waren vorher bei schwierigen wirtschaftlichen Situationen.

00:29:11: Was ist dann ein Anreiz da etwas zu tun?

00:29:13: und das ist glaube ich da kann die Politik und Regulierungen natürlich schon helfen.

00:29:20: Wenn wir noch ein bisschen schauen in den paar Jahren was hoffst du dir wo Seufel dann steht beziehungsweise welchen Impact ihr geleistet habt mit dem was ihr macht?

00:29:31: Die ganz spannende Frage zum Schluss

00:29:33: Ja, ich weiß.

00:29:34: Und ... Ich hab sehr schon ... Ich habe drüber nachgedacht und ich hab eigentlich keine Antwort.

00:29:41: Also, die Antwort, die ich drauf hab ist, dass ich selber ... Dass es einfach ein stabiler Rahmen ist.

00:29:47: Ich schätze das mit anderen zusammenzuarbeiten.

00:29:50: Je mehr Menschen für soilvoll, mitsoilvoll an dieser großen Idee arbeiten, desto mehr freu ich mich darüber und desto stabiler wird das Ding.

00:29:59: Das Melnpakt hat's dann auch.

00:30:01: Ich lebe es mit Leuten zusammenzuarbeitet diese Idee glauben und das macht dann auch Spaß.

00:30:07: Ehrlich gesagt, ich mag es auch nicht sonderlich gern mit dir jetzt hier zu sitzen weil also ein Podcast vom Art vor Kameras was ist wo ich ... Das muss ich irgendwie machen um weiterzukommen gleichzeitig dieses nettes was mir sonderlig viel Spaß macht Weil ich eigentlich Wirkung haben will ja natürlich Und diese... Was mich schon Spaß macht die Menschen zu erleben die draußen im Garten einen Unterschied wahrnehmen, durch das was sie eine Erfahrung machen oder durch das, was sie dort gelernt haben.

00:30:38: Und dieses... die berührt sind von dem irgendwie und das ist das was ich eigentlich mache will.

00:30:45: also ich bewege mich langsam in die Antwort zu der Frage.

00:30:50: Ich glaube, ich will mehr von dem machen wo es wirklich menschlich ist und Menschen in Verbindung sind und mehr in der Natur sein Und wenig.

00:31:03: Das ist okay, ich hoffe das ist trotzdem eine halbwegs schöne Erfahrung für dich.

00:31:08: Nein es war eine ganz ehrliche Antwort und ich weiß ja eh dass es Teil dazu gehört und Ding.

00:31:12: Aber sie heißt bei mich auch zu schauen was ist ein gutes Maß?

00:31:15: Ich bin dir auch sehr dankbar für die Erinnertung und für die Möglichkeit das zu machen.

00:31:18: aber ich glaube das ist das ehrlichere Ding.

00:31:21: mehr Authentizität, mehr an dem wirklich dran sein und mehr auf dieser Weg umzuschauen

00:31:28: Das finde ich ein sehr schöner Schulsatz und hoffe natürlich, dass auch viele Leute durch den Podcast aufmerksam auf euch werden damit ihr dann noch so persönliche Gespräche führen könnt.

00:31:36: Und du weniger vor der Kamera stehen musst, sondern mehr in persönlichen Austausch sein darfst!

00:31:39: Also das wünsche ich dir dann natürlich auch sehr gerne, herzlich!

00:31:43: Danke dir auf jeden Fall mal für die Einblicke.

00:31:45: wirklich verspannende Themen, die wir besprochen haben.

00:31:47: wenn es sich Leute über Seilvolle noch informieren wollen wo findet man denn am besten Informationen zu euch?

00:31:51: Wo kann man sich...

00:31:52: Am einfachen Netz linkt ihn.

00:31:54: ich glaube ich dir einfach der Variante dann mich persönlich anschreiben und connecten ist sicher die beste Variante.

00:32:01: Passt!

00:32:01: Sonst, auf die Website kann man auch ein bisschen was anschauen.

00:32:03: bei euch, gell?

00:32:03: Genau.

00:32:04: Perfekt.

00:32:05: Da findet man gute Informationen.

00:32:06: Herr Stefan, dann sage ich ganz herzlich... Ich will es nicht länger machen damit du befreit wirst von den Kameras.

00:32:10: Nein natürlich nicht, ich weiß alles gut.

00:32:12: Habt mich wirklich sehr gefreut mit dir über das Thema zu sprechen.

00:32:14: Ich finde es eine spannende Sache und ich hoffe dass ihr noch viele schöne Projekte startet könnt.

00:32:18: Und wünsche sich da viel Erfolg in der Hinsicht, dass wir auch die Biodiversität in Österreich wieder vorantreiben können gemeinsam.

00:32:24: Das wäre ja für uns alle glaube ich ne schöne Sache.

00:32:26: Ich danke dir ganz herzlich.

00:32:28: Ja, und euch danke ich ganz herzlich fürs Zuhören!

00:32:31: Hat mich sehr gefreut dass ihr heute wieder mit dabei wart.

00:32:32: Wenn ihr mehr über Respect wissen wollt dann schaut doch gerne auf unsere Webseite www.respect.at.

00:32:37: Dort findet ihr alle Informationen zu unseren Angeboten Formaten Veranstaltungen etc.

00:32:41: Und auch natürlich wie ihr Mitglied werden könnt.

00:32:43: würde uns natürlich erfreuen wenn ihr irgendwann ein Child-Mitglied bei uns werden zu wollen.

00:32:47: Bis hin wünsche ich euch einen schönen Tag und bleibt nachtig.

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